- 21 März 2012
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iPad 3 ohne LTE
21 März 2012 Geschrieben von Redaktion
Optisch ähnelt das iPad seinem Vorgänger sehr – Unterschiede sind mit freiem Auge nicht erkennbar. Die echten Neuerungen sind das Display und der LTE-Standard. Der Umstieg auf LTE ist für den Anwender spürbar, weil er damit merklich schneller im Internet surft, einen Film herunterladen kann und in den Genuss von raschem Streaming kommt. Das offizielle Datenblatt von Apple verspricht Datenübertragungsraten, die an 42 MBit/s herankommen. Darüber hinaus informiert das Datenblatt, dass das neue iPad 3 Frequenzen zwischen 700 und 2.100 MHz im LTE Netz nutzt. Ein Nachteil für Deutsche, die sich auf ultraschnelles, mobiles Surfen mit dem iPad und LTE gefreut haben.
Für den Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es nach Release des neuen iPads einen Wermutstropfen. Der Ausbau des LTE Netzes steckt in diesen Ländern bislang in den Kinderschuhen und die Betreiber senden auf anderen Frequenzen als Betreiber in den USA. Daher müssen Apple-Fans aus DACH mit der traurigen Wahrheit leben, dass das amerikanische iPad im deutschsprachigen Raum nicht mit LTE verwendet werden kann. Dass die Provider über andere Frequenzen funken, würde keine Lösung bieten. Denn die Frequenzen werden z.B. in Deutschland von der Bundesnetzagentur vergeben und sind vom Provider selbst nicht änderbar.
Eine andere Lösung wäre, dass es ein spezielles iPad für jene Regionen gäbe, in denen LTE nicht oder auf anderen Frequenzen verfügbar ist. Doch das ist unrealistisch. Weist Apple doch auf seiner Website hin, dass die Nutzung von LTE nicht überall möglich ist und vom Provider abhängt. Das neue iPad funkt dann eben im globalen GSM-Standard über HSPA+ und DC-HSDPA, soweit das der Netzbetreiber in der betreffenden Region unterstützt.
Die Zukunft sieht gut aus
Der Ausbau des LTE Standards wird von den Netzbetreibern im deutschsprachigen Raum stark forciert. So können Apple Fans hoffen, bald öfter in den Genuss dieses neuen 4G-Standards zu kommen, dann mit einem neuen iPad. Bis dahin müssen sich die Nutzer aber mit den bisher verfügbaren Datenübertragungsraten begnügen.
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